Zahlungen

PayPal-Gebühren für Händler: was PayPal Ihren Onlineshop kostet

Viele Kunden in Deutschland möchten mit PayPal bezahlen, deshalb bieten die meisten Onlineshops es an. Für Sie als Verkäufer kostet jede PayPal-Zahlung einen Prozentsatz des Betrags plus eine Festgebühr. Dieser Ratgeber erklärt, wie PayPal Händlern Gebühren berechnet, nennt die aktuellen Tarife in Deutschland, zeigt Rechenbeispiele und erklärt, wie Sie PayPal in einem SitePack Onlineshop anbieten.

Aktualisiert 30. Oktober 2026 7 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
  • PayPal berechnet dem Verkäufer pro Zahlung einen Prozentsatz plus Festgebühr, für Käufer von Waren und Dienstleistungen ist es kostenlos.
  • In Deutschland kostet eine Zahlung über PayPal Checkout 2,99 % plus 0,39 Euro, laut PayPal-Gebührentabelle mit Stand 7. September 2026.
  • Zahlungen von Käufern im Europäischen Wirtschaftsraum haben keinen Auslandszuschlag, andere Länder schon.
  • Bei einer Bestellung von 50 Euro zahlen Sie rund 1,89 Euro an PayPal, bei 20 Euro rund 0,99 Euro.
  • Bieten Sie günstigere Zahlarten wie SEPA-Lastschrift und Wero neben PayPal an, damit Kunden wählen können.

Wie PayPal Händlern Gebühren berechnet

Für Käufer ist PayPal kostenlos, wenn sie Waren oder Dienstleistungen bezahlen. Die Gebühr zahlt der Verkäufer. Von jeder Zahlung, die Sie erhalten, zieht PayPal einen Prozentsatz des Betrags und eine Festgebühr pro Transaktion ab, bevor das Geld auf Ihrem PayPal-Konto landet. Der genaue Tarif hängt vom Land Ihres PayPal-Kontos, der Art der Transaktion und dem Standort des Käufers ab. PayPal veröffentlicht die Tarife pro Land auf seiner Seite mit den Händlergebühren und passt sie von Zeit zu Zeit an.
Gut zu wissen
Die Zahlen in diesem Ratgeber stammen von der Seite mit den Händler- und Verkäufergebühren von PayPal für Deutschland, zuletzt aktualisiert am 7. September 2026. Prüfen Sie vor Ihrer Kalkulation immer die aktuelle Seite.

PayPal-Gebühren in Deutschland

Das sind die Tarife, die PayPal für Geschäftskonten in Deutschland bei Zahlungen von Käufern aus dem Inland nennt. Die Festgebühr für die meisten geschäftlichen Transaktionen beträgt 0,39 Euro.

Tarife pro Transaktionsart

  • PayPal Checkout in Ihrem Onlineshop: 2,99 % plus 0,39 Euro
  • Alle anderen geschäftlichen Transaktionen: 2,99 % plus 0,39 Euro
  • Geld für Waren und Dienstleistungen senden oder empfangen: 2,49 % plus 0,35 Euro
  • QR-Code-Transaktionen: 0,90 %
  • Kartenzahlungen über die erweiterte Kartenzahlung von PayPal: 2,99 % plus 0,39 Euro
  • SEPA-Lastschrift über PayPal: 0,35 Euro pro Transaktion

Zahlungen aus dem Ausland

Sitzt der Käufer in einem anderen Land, kann PayPal einen Prozentsatz aufschlagen. Laut PayPal gibt es für Käufer aus dem Europäischen Wirtschaftsraum keinen Zuschlag, und Zahlungen in Euro innerhalb des EWR gelten als Inlandszahlungen. Für andere Länder fällt ein Zuschlag an.
  • Käufer im Europäischen Wirtschaftsraum: kein Zuschlag
  • Käufer in Großbritannien: plus 1,29 %
  • Käufer in allen anderen Ländern: plus 1,99 %

Was PayPal bei einer typischen Bestellung kostet

Zwei Beispiele mit dem deutschen PayPal-Checkout-Tarif von 2,99 % plus 0,39 Euro, für einen Käufer im EWR. Wegen der Festgebühr kosten kleine Bestellungen anteilig mehr. Eine Bestellung über 50 Euro: 2,99 % sind 1,50 Euro, plus 0,39 Euro ergibt 1,89 Euro, rund 3,8 % der Bestellung. Eine Bestellung über 20 Euro: 2,99 % sind 0,60 Euro, plus 0,39 Euro ergibt 0,99 Euro, rund 5 % der Bestellung.
Gut zu wissen
Rechnen Sie die Kosten Ihres Shopsystems oder Zahlungsanbieters hinzu, falls diese pro PayPal-Transaktion etwas berechnen.

Brauchen Sie ein PayPal-Geschäftskonto?

Um PayPal in einem Onlineshop anzunehmen, brauchen Sie ein PayPal-Geschäftskonto. Damit verbinden Sie PayPal mit Ihrem Checkout, sehen Ihre Zahlungen und überweisen Ihr Guthaben auf Ihr Bankkonto. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf den Seiten von PayPal, auch zu Gebühren für inaktive Konten oder Währungsumrechnung.

So senken Sie Ihre Zahlungskosten

Den Standardtarif von PayPal können Sie als kleiner Shop kaum verhandeln, Ihre Gesamtkosten aber sehr wohl beeinflussen.
  • Bieten Sie günstigere Zahlarten wie SEPA-Lastschrift und Wero neben PayPal an
  • Zeigen Sie alle Zahlarten gut sichtbar, damit Kunden wählen können
  • Achten Sie auf Ihren durchschnittlichen Bestellwert: die Festgebühr wiegt bei kleinen Bestellungen schwer
  • Berücksichtigen Sie Zahlungskosten bei Preisen und Versandkostengrenzen
  • Vergleichen Sie die Gesamtkosten pro Bestellung, nicht nur den Prozentsatz

PayPal mit SitePack

In einem SitePack Onlineshop bieten Sie PayPal über SitePack Payments an, neben Karten, SEPA-Lastschrift und Wero. Händler in Deutschland verbinden dazu ihr eigenes PayPal-Geschäftskonto. SitePack berechnet 0,15 Euro pro PayPal-Transaktion im Tarif Starter und 0,13 Euro im Tarif Grow, zusätzlich zu den Gebühren von PayPal selbst. Zum Vergleich: Eine SEPA-Lastschrift kostet bei SitePack 0,45 Euro im Starter-Tarif und eine Wero-Zahlung bis 50 Euro 0,25 Euro. Alle SitePack-Tarife verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer und stehen auf der Preisseite für Zahlungen.
  • PayPal über Ihr eigenes Geschäftskonto: 0,15 Euro pro Transaktion im Starter-Tarif
  • Visa und Mastercard von EU-Verbrauchern: 0,25 Euro plus 1,80 % im Starter-Tarif
  • SEPA-Lastschrift: 0,45 Euro im Starter-Tarif
  • Wero bis 50 Euro: 0,25 Euro im Starter-Tarif

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