Erste Schritte

Webvisitenkarte erstellen: so geht die One-Page-Website

Eine Webvisitenkarte ist eine Website mit nur einer Seite: Sie zeigt, wer Sie sind, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht. Sie ist der schnellste Weg, mit eigener Domain online gefunden zu werden, und für viele Selbstständige, Handwerker und Gründer reicht sie für den Start völlig aus. Dieser Ratgeber erklärt, was auf eine Webvisitenkarte gehört, für wen sie passt, wie Sie sie Schritt für Schritt erstellen und wann es Zeit für weitere Seiten ist.

Aktualisiert 30. Oktober 2026 6 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
  • Eine Webvisitenkarte zeigt auf einer Seite, wer Sie sind, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht.
  • Sie passt zu Selbstständigen, Handwerkern, kleinen Praxen und Gründern, die schnell gefunden werden wollen.
  • Angebot, Foto, Kontaktdaten, Adresse und Öffnungszeiten gehören darauf, dazu Impressum und Datenschutzerklärung.
  • Nutzen Sie Ihre eigene Domain und einen klaren Seitentitel mit Leistung und Ort.
  • Bei SitePack starten Sie mit einer Seite für 15 Euro im Monat und ergänzen Seiten, wenn Sie sie brauchen.

Was eine Webvisitenkarte ist

Eine Webvisitenkarte, auch One-Page-Website genannt, zeigt alles Wichtige auf einer einzigen Seite zum Scrollen, aufgeteilt in kurze Abschnitte: eine Überschrift, Ihre Leistungen, einige Fotos, Bewertungen und Ihre Kontaktdaten. Es gibt kein Menü zum Durchklicken. Besucher scrollen, lesen und nehmen Kontakt auf. Sie ist etwas anderes als ein Profil in sozialen Medien. Ihre Website läuft auf Ihrer eigenen Domain, Sie bestimmen den Inhalt, und Suchmaschinen finden sie. Ein Profil auf einer Plattform kann sich ändern oder verschwinden, Ihre eigene Adresse bleibt Ihre.

Für wen eine Webvisitenkarte passt

Eine einzige Seite funktioniert am besten, wenn sich Ihr Angebot in wenigen Sätzen erklären lässt und Besucher vor allem wissen wollen, ob Sie passen und wie sie Sie erreichen.
  • Selbstständige und Berater mit einer klaren Leistung
  • Handwerker wie Maler, Elektriker und Gärtner
  • Kleine Praxen, Salons und Studios
  • Gründer, die schnell online sein wollen
  • Veranstaltungen, Projekte oder ein Produktstart
Gut zu wissen
Bieten Sie viele Leistungen an, verkaufen Sie Produkte oder wollen Sie für viele verschiedene Suchbegriffe gefunden werden, planen Sie mehrere Seiten ein. Eine Webvisitenkarte ist ein Start, auf dem Sie aufbauen können.

Was auf die Webvisitenkarte gehört

Halten Sie jeden Abschnitt kurz. Ein Besucher soll in wenigen Sekunden verstehen, was Sie tun und wie er Sie erreicht. Auch eine geschäftliche One-Page-Website braucht in Deutschland ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, verlinkt im Footer.

Das Wichtigste

  • Ihr Name oder Firmenname und Ihr Logo
  • Ein Satz dazu, was Sie für wen anbieten
  • Ihre wichtigsten Leistungen in einer kurzen Liste
  • Ein echtes Foto von Ihnen, Ihrem Team oder Ihrer Arbeit
  • Einige echte Kundenbewertungen
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ein Kontaktformular
  • Adresse, Einzugsgebiet und Öffnungszeiten
  • Impressum und Datenschutzerklärung, verlinkt im Footer

Schritt für Schritt erstellen

Sie brauchen weder Code noch einen Designer. Mit einem Homepage-Baukasten ist Ihre Webvisitenkarte an einem Nachmittag online.
  • Schreiben Sie zuerst Überschrift, Angebot und Kontaktdaten
  • Wählen Sie eine Vorlage und bleiben Sie bei einer Seite mit klaren Abschnitten
  • Fügen Sie Foto, Leistungen, Bewertungen und ein Kontaktformular hinzu
  • Verbinden Sie Ihre eigene Domain und eine passende E-Mail-Adresse
  • Geben Sie der Seite Titel und Beschreibung und veröffentlichen Sie

So werden Sie gefunden

Auch eine einzige Seite kann bei Google gefunden werden. Nutzen Sie einen Seitentitel, der sagt, was Sie tun und wo, zum Beispiel "Malermeister in Köln", und greifen Sie das in Überschrift und Text natürlich auf. Nennen Sie Adresse und Einzugsgebiet, und halten Sie Ihre Firmendaten überall im Netz gleich. Lokale Betriebe profitieren von einem kostenlosen Google-Unternehmensprofil, das auf Ihre Website verlinkt. Bitten Sie zufriedene Kunden dort und auf Ihrer Seite um eine Bewertung.

Was eine Webvisitenkarte kostet

Kostenlose Baukasten-Tarife legen Ihre Seite oft auf eine Subdomain des Anbieters und zeigen dessen Werbung, was nicht professionell wirkt. Mit eigener Domain und geschäftlicher E-Mail-Adresse treten Sie vom ersten Tag an als echtes Unternehmen auf. Bei SitePack kostet eine Website 15 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung, mit Domain, 5-GB-Postfach, EU-Hosting, SSL und täglichen Backups inklusive. Sie testen 14 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten.

Wachsen, wenn Sie es brauchen

Eine Webvisitenkarte ist ein Anfang, keine Grenze. Fragen Kunden nach mehr Details, ergänzen Sie eine Seite pro Leistung. Wollen Sie Neuigkeiten teilen, kommt ein Blog dazu. Wollen Sie online verkaufen, fügen Sie auf derselben Plattform einen Onlineshop hinzu. Domain, Design und Kontaktdaten bleiben gleich, nichts muss neu gebaut werden.

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